Brasilien: Präsident bleibt eine Frau

Brasilien: Präsident bleibt eine Frau

Eine Frau wird mit großer Wahrscheinlichkeit auch für weitere 4 Jahre Präsidentin Brasiliens werden. Entweder die Amtsinhaberin Dilma Roussef von der PT oder Marina Silva, der ehemaligen Umweltministerin. Der dritte ernstzunehmende Kandidat, Aecio Neves, kam in Umfragen nur auf Wewrte zwischen 14 und 19%.

Dilma-portraetMarina Silva-smallDie Entscheidung wird jedoch noch nicht am kommenden Sonntag, dem 5. Oktober fallen, sondern voraussichtlich erst bei der 2 Wochen später stattfindenden Stichwahl.

Bei der Stichwahl am 19. Oktober hat derzeit Marina Silva nach jüngsten Meinungsumfragen  sogar etwas grössere Chancen gegen Dilma. Bereits bei der letzten Präsidentschaftswahl 2010, bei der sie noch für die Grüne Partei kandidierte,  errang sie auf Anhieb 19% der Stimmen und zwang damals Dilma in die Stichwahl gegen den Kandidaten der herrschenden Oberschicht.  Angekreidet wird ihr aber vor Allem ihre Mitgliedschaft in einer evangelikalen Sekte, ser Assembleia de Deus, die sehr wertkonservative Vorstellungen vertritt.

Interessant ist dabei, dass Marina Silva sowohl von den Finanzmärkten als auch der US-Regierung eindeutig favorisiert wird, da man erwartet, dass sie die Unterstützung für Venezuela und Kuba zurückfährt.

Zur Zeit gilt das Rennen als offen.

 

 

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